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Kompakter Auftritt Das hatte der Gastgeber gut hingekriegt: trotz Spiellokalverlegung in allerletzter Minute packte der Oldenburger Es wurde auch Schach gespielt. Und da sah es zunächst für den gastgebenden Aufsteiger gut aus: Meessen
Erst nach drei Stunden begann sich das Blatt zu wenden: Stefan Röhrich hatte gegen Mader eine gewinnversprechende Position auf dem Brett, Jörg Stock konnte durch ein kreatives Qualitätsopfer die fast schon verlorene Initiative wieder an sich reißen es war klar, dass Hellern mindestens drei Punkte holen würde, denn zwei weitere Partien waren totremis. Nachdem Elbern mehrere kurzzügige Elfmeter gegen Böhme ausgelassen hatte und sich mit Remis zufrieden gab, kippte das Match dann vollständig: Röhrich und Stock gewannen ihre Partien und da Franz Ernst am 8. Brett in leichter Zeitnot in der Frankenstein-Dracula-Variante zu zaubern begann, musste auch Aminpour bald die Segel streichen.
Das waren schon mal 3,5 Punkte. Das Match war zwar nicht rechnerisch entschieden, aber der Rest war einfach: Niendieker und und Happe remisierten ihre todsicheren Stellungen und als Zugabe gabs noch einen schönen Weißsieg von Martin Locke Hart. Der Endstand von 5½ - 2½ für Hellern ist vielleicht etwas zu hoch ausgefallen, aber gute Tagesform und Nervenstärke vor der ersten Zeitkontrolle gaben letztlich den verdienten Ausschlag. Ein Lob an den Gastgeber Union Oldenburg II: wir haben lange nicht mehr gegen einen so starken Aufsteiger gespielt. Das Oldenburger Team ist eine echte Bereicherung dieser Spielklasse.
Dr. Ortwin Thal
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