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Am dritten Spieltag der Bezirksliga setzte es beim Aufstiegsfavoriten aus Nordhorn/Blanke III eine derbe 2,0:6,0-Niederlage. Am Ende war diese sicherlich verdient, wenn auch ein bisschen zu hoch. Mit ein wenig mehr Glück wäre sogar mehr drin gewesen.
Die Ausfälle Frank Schumacher und Stefan Grasser wurden durch André Wichmann und Hartmut Weist ersetzt, der mit Rainer ter Stal auch gleich einen dicken Brocken vorgesetzt bekam. Auch an fast allen anderen Brettern waren wir in der Außenseiterrolle, so dass von Anfang klar war, dass wir über uns hinauswachsen mussten, um etwas Zählbares mitzunehmen. Doch es ging relativ gut los, weil André Böhme die Eröffnungsfehler seines Gegner konsequent nutzte und in eine äußerst druckvolle Stellung ummünzen konnte. Auch Uwe Kuchemüller und André Wichmann standen gut und an den anderen Brettern sah es auch noch nicht nach Niederlagen aus. Aber die Nordhorner nutzten unsere Fehler eiskalt aus und nach etwa drei Stunden ging es ziemlich schnell den Bach runter. Während Hartmut sich dem genauen Spiel seines Gegners beugen musste, wollte Uwe zu schnell zu viel und überzog in seiner guten Stellung. Parallel fand André Böhme das Matt nicht und musste sich schließlich mit einer Punkteteilung zufrieden geben. Auch bei Hauke war nichr mehr als das zu holen, so dass es nach der Niederlage von Jürgen Grosser bereits 1,0:4,0 stand. Thorsten Weist hatte allerbeste Chancen auf ein Remis, aber es kam natürlich noch schlimmer, als er in Zeitnot das Endspiel falsch einschätzte und sich in die Riege der Verlierer einreihte. So war es an Reinhard Paul und André Wichmann noch ein bisschen Ergebniskosmetik zu betreiben, was André auch machte, indem er nach gutem Spiel den einzigen Sieg einfuhr. Schließlich verpasste es Reinhard in ein gewonnenes Endspiel abzuwickeln, nachdem sein Gegner seine Gewinnchancen ungenutzt ließ, und wählte stattdessen die Verlustvariante.
Mit nur einem Punkt aus drei Spielen gegen allerdings auch gute Gegner stehen wir in den nächsten beiden Runden gehörig unter Druck, wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben wollen. Mit einer konzentrierten Leistung und vielleicht auch mal kompletten Mannschaft sollte das aber mehr als im Bereich des Möglich sein.
Thorsten Weist
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