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Platz vier hätte es werden, am Ende wurde es Platz sieben. Nach zwei großartigen Spielen gegen Hollage und Hagen knüpfte die zweite Mannschaft an schon vergessen geglaubte Leistungen dieser Saison an. An den ersten fünf Brettern wurde trotz leicht besserer Besetzung nur ein halbes Pünktchen geholt, so dass am Ende ein verdientes 3,5:4,5 stand.
Beeinflusst durch den VfL-Aufstieg und das parallel laufende Bundesligafinale startete der Mannschaftskampf gegen Bad Bentheim, die nur mit sieben Leuten, antraten, so dass eigentlich alle Zeichen auf eine Verbesserung der Tabellenposition gestellt waren. Denn zudem waren wir an allen Brettern nominell besser oder zumindest gleichwertig besetzt. Uwe Kuchemüller setzte sich so auch sehr schnell gegen seinen Gegner durch und auch an den anderen Brettern war es ausgeglichen bis gut. Nur der nicht zu beneidende Stefan Grasser, der parallel um den Klassenerhalt des FCN und seine eigene Stellung kämpfte, war etwas überfordert. Doch es fing an schlechter zu werden: Mannschaftsführer André Böhme ließ sich in einem mindestens ausgeglichenen Endspiel düpieren und am Ende hieß es "Selbstmatt". Die Stellungen von Jürgen Grosser und Hauke Glindmeier wurden immer schlechter und Thorsten Weist konnte seine leicht bessere Stellung nach einem kleinen Fehler gerade noch in ein Remis retten. Doch da Klaus Lapehn am letzten Brett seinen Gegner in die Knie zwang, stand es dennoch 3,5:1,5 - wir brauchten also nur noch einen Punkt. An den ersten beiden Brettern kam es zu zwei Endspielen, die wahrscheinlich jeder zu irgendeinem Zeitpunkt mal hätte gewinnen können. Doch nach Stefans einkalkulierter Niederlage, wurden zu oft die falschen Züge gemacht und es sprang noch nicht mal mehr ein halbes Pünktchen raus.
Am Ende stand wie so oft in dieser Saison eine Niederlage, die man sich, wenn man oben mitspielen, nicht leisten darf. Die Mannschaft hat anscheinend zwei Gesichter, von denen in der nächsten Saison das eine hoffentlich nicht mehr zu sehen ist.
Thorsten Weist
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