19.09.2009:SV Hellern II - SC IG Metall Osnabrück II
Böhme, Andre (1878) Wilm, Klaus Peter (2098) 0,5:0,5
Schumacher, Frank (1874) Weißkopf, Dirk (2096) 1:0
Weist, Thorsten (1755) Dabbert, Jochen (1964) 0:1
Grasser, Stefan (1707) Chemnitz, Udo (1855) 0:1
Kuchemüller, Uwe (1791) Meyer, Dirk (1873) 0:1
Paul, Reinhard (1843) Schirmer, Thomas (1628) 0,5:0,5
Ewert, Stefan (1663) Brosig, Hermann (1517) 0:1
Lapehn, Klaus (1716) N.N. +:-
Gesamt 3,0:5,0

Bereits nach zwei Spieltagen droht die zweite Mannschaft das gesteckte Saisonziel Aufstieg bereits aus den Augen zu verlieren. Ohne die ersten beiden Bretter setzte es gegen ebenso ersatzgeschwächte Metaller eine empfindliche und am Ende auch verdiente Niederlage.
Durch den kampflosen Punkt von Klaus Lapehn gingen wir mit 1:0 in Führung und auch am dritten Brett bahnte sich ein zweiter kampfloser Punkt an. Doch kurz vor fünf war Metall dann schließlich zu siebt. Die Devise war klar: wir mussten an den hinteren Brettern punkten und vorne vielleicht für die ein oder andere Überaschung sorgen, damit es zum Sieg reicht. An den vorderen Brettern wurde die Aufgabe erfüllt, so dass Frank Schumacher Lutz Weißkopf nach gut drei Stunden nach einem sehr starken Auftritt bezwingen konnte. Doch leider bahnte sich an den hinteren Brettern nichts Gutes an. Reinhard Paul und Stefan Ewert konnten ihrer Favoritenstellung nicht gerecht werden und fanden sich jeweils in schlechteren Endspielen wieder. Uwe Kuchemüller konnte gegen Dirk Meyer noch gut mithalten, doch Thorsten Weist und Stefan Grasser mussten sich schließlich an den vorderen Brettern dem Dauerdruck ihrer Gegner beugen. Während Thorsten schon sehr schlecht aus der Eröffnung kam und schließlich noch die einzige gute Konterchance ausließ, hatte Stefan in Form seines Königs die offensivste Figur im Zentrum postiert, was doch stark an den Ausflug von Jens Lehmann gegen den 1.FC Köln erinnerte. Während Reinhard sich noch in ein Remis retten konnte, konnte Stefan Ewert das Endspiel nicht mehr ausgleichen, so dass es 2,5:3,5 stand. Unser Mannschaftsführer André Böhme konnte an Brett eins sogar noch einen halben Punkt ergattern, was gegen Wilm eigentlich ein Erfolg ist, doch schließlich fand Uwe gegen den stark spielenden Dirk Meyer keine Möglichkeit auf den vollen Punkt zu gehen und somit war die erste Niederlage perfekt.
Nach zwei Spielen gegen starke Gegner und dem nun folgenden Match gegen die wohl stärkste Mannschaft der Liga aus Nordhorn müssen wir schauen, dass wir den Abstand nach oben nicht weiter anwaschsen lassen. In den ersten beiden Spielen hat man gesehen, dass Ausfälle an der Spitzenbrettern nicht zu kompensieren sind. Wenn man also doch noch nach oben schielen will, dann nur mit einer Mannschaft, die so gut wie immer in Bestbesetzung antreten kann.

Thorsten Weist


Am Samstag, dem 19.09.2009, mussten wir unser erstes Heimspiel der Saison bestreiten. Gegner war die Zweite von Metall, welche in der ersten Runde gegen Nordhorn böse unter die Räder kam. Also rechneten wir mit einem gewissem Willen des Gegners, es diesmal besser zu machen.

Nach unserem glimpflich ausgegangenem Auftaktspiel in Bad Essen erwarteten wir also einen kampfbegierigen Gegner, welcher an den vorderen Brettern mit Wilm, Weißkopf, Dabbert und Chemnitz sehr stark besetzt war. Als eine Woche vor Wettkampfbeginn noch Jürgen Grosser und Hauke Glindmeier absagten, galt es, die hinteren Bretter stark zu machen, da ich nur dort unsere Siegeschancen sah. Schließlich erklärten sich Stefan Ewert und Klaus Lapehn bereit für den Einsatz.
Die Metaller rückten schließlich an, pünktlich, aber nur mit fünf Mann. Brett 8 ließen sie ganz frei, Brett fünf war noch beim VfL und sollte "später" kommen, und bezüglich des Einsatzes von Dabbert an Brett 3 war man sich unsicher. "Vielleicht kommt er ja noch", hieß es.

Also führten wir zu Beginn mit 1:0, allerdings hatten wohl einige schon das 2:0 im Hinterkopf, als etwa 10min vor Fristablauf keuchend und japsend Dabbert erschien. Thorsten, der sich wohl schon mit seiner Zuschauerrolle abgefunden hatte, musste dann doch noch ran, geriet aber schon in der Eröffnung gewaltig unter Druck, von dem er sich nicht mehr befreien konnte. Ähnlich übel sah es bei Stefan Grasser, Reinhard Paul und Stefan Ewert aus, wobei lediglich Reinhard sich in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern retten konnte. Stefan und Stefan mussten sich schließlich geschlagen geben. Für eine Überraschung sorgte allerdings Frank Schumacher an Brett 2, als sein Gegner Dirk Weißkopf erkennen musste, dass der Bauer auf B2 nicht nur für die Dame, sondern auch für den Turm tabu sein kann. Frank´s folgender Angriff war ein Fest für die Sinne. Sein Gegner sah das sicher anders, denn er kapitulierte kurz darauf. Doch wir hatten schon zu viele Nullen eingefahren, so dass mein remis gegen Klaus-Peter Wilm zwar für mich einen persönlichen Erfolg bedeutete, der Mannschaft aber wenig nutzte. An Brett 5 versuchte Uwe "Brösel" Kuchemüller in schlechterer Stellung zu retten, was nicht mehr zu retten war, und verlor schließlich auch noch. Das Endergebnis 3:5 ist nicht zufriedenstellend, zumal wir in der nächsten Runde mit Nordhorn einen noch stärkeren Gegner vor uns haben. Aber bange machen gilt nicht.

André Böhme