05.09.2009: SC Fürstenau - SV Hellern III

Scholz, Christophorus (2070) Wöllermann, Ludger (1782) 1:0
Giese, Stefan (1942) Ewert, Stefan (1663) -:+
Keßler, Franz-Josef (1654) Weist, Hartmut (1674) -:+
Ristov, Rudolf (1546) Buddecke, Christian (1627) 1:0
van der Helm, Joop (1551) Thöle, Alfons (1792) 0:1
Dietrich, Helmut (1599) Werremeyer, Hermann (1585) 0,5:0,5
Meyer, Manfred (1522) Hupe, Martin (1610) 0:1
Zilke, Albert Dreier, Hermann 0:1
Gesamt 2,5:5,5


Der Meister lässt nichts anbrennen!

Trotz diverser Umbauten in der Mannschaft hat die Dritte als amtierender Bezirksklassenmeister den Saisonauftakt in der neuen Saison erfolgreich hinter sich gebracht. Beim Auswärtsspiel in Fürstenau konnten wir 5,5-2,5 gewinnen, was allerdings durch 2 kampflose Punkte begünstigt wurde. Aber der Reihe nach:

Dank Ludgers komfortablem 8-Sitzer kamen wir bequem, und dank seiner umsichtigen Fahrweise auch sicher nach Fürstenau und zurück. MF Hartmut spendierte uns direkt vor Spielbeginn noch eine Stadtrundfahrt („Wir brauchen kein Navi, ich hab‘ doch eine Straßenkarte“). Am Spiellokal angekommen erwartete uns eine Überraschung: es waren nur 6 Bretter aufgebaut. Brett 2 (ich) und Brett 3 (Hartmut) durften lesen und wir alle freuten uns über ein frühes 2:0. Joey (Br.6) brachte uns mit seinem schnellen Remis in einer unspektakulären Partie ein paar Zentimeter näher an den Erfolg heran (2,5:0,5). Hermann Dreier (Br.8) musste bis 16Uhr30 auf seinen Gegner warten, mochte den Zeitvorteil aber nicht ausspielen und „blitzte“ seine 35 Züge in nur 13 (!) Minuten herunter – was letztlich trotzdem zum Sieg reichte (3,5:0,5). Zwischenzeitlich waren alle anderen Spieler in Schwierigkeiten geraten: Ludger (Br.1) spielte phasenweise mit 2 Minusbauern, Christian (Br.4) hatte wegen seiner vollkommen zerstörten Königsstellung keine Freude an 2 Mehrfiguren (!), Alfons (Br.5) wurde von einem Qualitätsverlust überrascht und auch Martin (Br.7) musste einem Minusbauern hinterherlaufen. Doch Alfons ließ sich nicht irritieren, holte die Qualität zurück und konnte dann seinerseits den Gegner mit einem Mattangriff überraschen – 4,5:0,5, der Mannschaftssieg war sicher. Christian musste dann leider dem immer größer werdenden Druck seines Gegners Tribut zollen und gab seine Partie auf (4,5:1,5). Martins Partie hatte sich inzwischen gedreht: aus einem Minusbauern wurde ein Mehrbauer und mit vorbildlichem Kampfgeist holte er sich den Sieg (5,5:1,5). Nun kämpfte nur noch Ludger in einem reinem Damenendspiel gegen einen Mehrbauern seines Gegners. Doch nachdem dieser eine Stellung provozieren konnte, die entweder Matt oder Damentausch zur Folge gehabt hätte, wurde auch diese Partie aufgegeben. Endstand:
5,5:2,5. Diesen Sieg konnten wir dann noch während der Rückfahrt feiern: der Schnaps, den Alfons von seinem am gleichen Tag stattfindenden Hochzeitstag mit hatte, schmeckte gut.

Stefan Ewert